Vortrags- und Dozententätigkeit
Rechtliche Aspekte der Notfallmedizin,
einschließlich Rettungsdienst
Recht im Rettungsdienst
Zielgruppe: Rettungsdienstpersonal, Notärzte
Regelmäßig tauchen in der Eile Fragen auf, die im Akutfall nicht einfach zu beantworten sind, z.B.: Ein Patient verweigert den Transport in das Krankenhaus, Notarzt und Rettungsdienst sind jedoch der Ansicht, dass nur die stationäre Aufnahme dem Patienten das Leben retten kann. Ein komatöser Patient benötigt dringende medizinische Hilfe, doch die Angehörigen legen eine 10-seitige Patientenverfügung vor, Datum unbekannt, und drohen mit rechtlichen Schritten. Nach einem Verkehrsunfall bittet die Polizei den Rettungsdienst um Auskunft, ob der Unfallverursacher Alkohol getrunken hat. Welche Verkehrsregeln gelten bei Einsatzfahrten der SEG. Wie in diesen Situationen rechtlich vorzugehen ist, wird in dem Vortrag angesprochen.
Leider kursieren vor allem hier zahlreiche Fehlvorstellungen, selbst bei manchen (nicht-juristischen) Dozenten. Mein Ziel ist es, Fehlvorstellungen und Irritationen zu beseitigen und damit auch rechtliche Risiken zu vermeiden.
Themenschwerpunkte sind regelmäßig:
- Strafrecht, einschließlich
- Fahrlässige Körperverletzung und Tötung
- Notkompetenz, Regelkompetenz, Delegation
- Aussetzung, Freiheitsberaubung, Sachbeschädigung
- Urkundenfälschung, Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht
- Umgang mit Patientenverfügung, Patiententestament, Betreuung
- Haftung des nichtärztlichen Mitarbeiters, Notarztes
- Arbeitsrechtliche Fragen
- Verkehrsrecht, einschließlich
- Sonderrecht, Wegerecht, Hoheitsrecht
Patientenverfügung, Betreuung, Vorsorgevollmacht
Zielgruppe: Interessierte
Nicht nur für den Rettungsdienst ist es schwer, Tragweite und Wirksamkeit einer von Angehörigen vorgelegten Patientenverfügung abzuschätzen. Viele haben Probleme damit, für sich selbst eine solche Entscheidung zu treffen. Doch wie sieht diese Entscheidung überhaupt aus, was muss eigentlich geregelt werden und wie formuliert man es?
Ich kenne die Situation von drei Seiten: 1. Die des Betroffenen, der für sich selbst entscheiden muss, was er regeln will. 2. Als Rettungssanitäter war ich in Situationen, in denen diese Regelung umgesetzt werden sollte und 3. kenne ich die rechtlichen Aspekte, die es zu beachten gibt.
